Ahoy!
Waere alles glatt gegangen, haetten wir jetzt vier neue Fische im Aquarium, genannt The Beatles, aber aus ungeklaerten Gruenden haben sich zwei davon ziemlich schnell verabschiedet. Die schlechten Witze, von wegen das waeren ja dann wohl John und George, haben wir schon hinter uns. Den anderen geht es trotzdem recht gut und gegen Vorlage des Kassenbons (und der eingefrorenen Leichen) bekommen wir sogar Ersatz.
Letzte Woche war ich meist krank, sodass ich den groessten Teil des Tages auf dem Sofa sitzend, Tee trinkend, lesend oder aus dem Fenster starrend verbracht habe, was uebrigens gar nicht mal so schlecht war. Eine nette Pause, aber bitte nicht mehr zu verlaengern.
Heute war ich zum ersten Mal wieder in der Schule, es ist Pruefungswoche und gestern hatte ich keine zu schreiben. Heute war ich auch nur fuer etwa dreissig Minuten da, um den einen Economics-Teil zu bearbeiten, den ich miterlebt habe. Morgen werden es dann zwei Pruefungen, vormittags und nachmittags. Da ich bei beiden wieder nur einen Teil mitschreibe, werde ich dazwischen wahrscheinlich sehr viel Zeit haben, den ich hoffentlich in meiner form class am PC verbringe, was auch immer ich da tun sollte. Mathe und Geschichte – das eine verteufelt kompliziert und das andere… nicht gerade mein Fach.
Der schon im Titel genannte Ort Nga Manu ist ein Naturreservat mit allen moeglichen einheimischen Voegeln, viel zu vielen Enten, schwarzen Schwaenen und anderthalb Meter langen Aalen, die wir bei der (uebrigens faszinierenden) Fuetterung miterlebt haben. Ich war dort mit meiner Familie am Sonntag und u.a. im Kea-Gehege, aber -ganz entgegen anderer und meiner Erwartungen- waren diese ziemlich still. Sie sind dafuer bekannt, dass sie jeden Neuling eindringlich untersuchen und ohne Scheu losen Schmuck und Essen klauen, falls sich eine Gelegenheit ergibt. Auch wenn sie diesmal nicht auf mir herumhuepften, eine aehnliche aber freundlichere Vogelart namens Kaka tat es. Leider war er wieder von meinem Kopf herunter, bevor meine Gastmutter ein Foto machen konnte, aber von ihr und ihrer Tochter habe ich eins.
Naechsten Samstag werde ich mit meiner Gastmutter eine Nachbarin besuchen, die wir beide nicht wirklich kennen, die aber mit einer bekannteren Nachbarin zu Besuch gekommen ist und angemeldet hat, dass auch bei ihr eine deutsche Austauschschuelerin wohnt, die aber auf die Wellington High geht. So weit, so gut.
…Und vielleicht (leider bin ich mir wirklich nicht sicher) darf ich bald einen Tag zur Farm der Familie eines anderen Nachbarn (Ja, hier hat man viel mit Nachbarn zu tun) und neugeborene Laemmer streicheln. Vielleicht helfe ich auch bei etwas anderem, das ich nicht ganz verstanden habe, dass aber aufjedenfall recht blutig und unappetitlich ablaeuft. …Aber ich bin ja nicht sensibel! Glaube ich zumindest.
Das war der neueste Stand! Das naechste Mal werde ich versuchen, euch weiter mit Fotos zu besorgen..
Ich hoffe mal, der Sommer laesst sich bei euch noch einmal blicken… hier hat am 1. September (nur offiziell) der Fruehling angefangen.
Lina

2 comments
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September 9, 2008 um 18:53
Ana
Deswegen sollte man Fische nur nach Bands benennen, bei denen alle Mitglieder noch leben.
Ja, der Sommer kommt gerade wieder raus, morgen werde ich wahrscheinlich die letzte Gelegenheit wahrnehmen und meine einzige kurze Jeans anziehen.
Ich drücke dir die Daumen für deine Arbeiten und ich hoffe, dass du mir für meine Arbeiten die Daumen drücken wirst.
Lieb dich (:
April 2, 2009 um 20:57
Impressionen 1 « Muffin goes New Zealand
[...] Meter lange Aale zur Fütterungszeit im Nga Manu Nature Reserve. Wer mal bei mir vorbeischaut, bekommt das kurze Video zu [...]